Daytrading: viele Börsendienste verzichten

Wer als Händler an der Börse oder auch im Daytrading unterwegs ist, nutzt gelegentlich sicher einen so genannten Börsendienst oder Börsenbriefe. Es handelt sich hierbei um regelmäßig publizierte Analysen und Kaufempfehlungen.

Zugegeben: diese Dienste sind umstritten und zudem wird das Thema Daytrading oftmals vernachlässigt. Der Investor-Verlag greift dieses Phänomen auf und versucht es mit dem System 4 Portfolio anders zu machen.

Hintergrund ist beispielsweise die Erkenntnis, dass das Daytrading in aller Regel zwischen 14:45 Uhr und ca. 18:00 Uhr stattfinden. Der Grund: zu dieser Zeit eröffnen die US-Märkte und zeigen das größe Handelsvolumen. Erworbene Positionen werden nur selten länger gehalten.

Hinzu kommt, dass im Daytrading meist nur wenige Positionen auf- und wieder abgebaut werden. Wer clever ist, setzt dabei nicht auf „fahrende Züge“, sondern wartet, bis einem Wert sprichwörtlich die „Luft ausgeht“. In dem Moment, in dem sich dieser Wert dann wieder erholt, sollte man zugreifen und den „Fade“ nutzen.

Der Börsendienst möchte die interessanten Daytrading-Werte nach rationalen Erwägungen abbilden, kündigt jedoch ein „gnadenloses Risikomanagement“ an, was bei dieser Thematik sicherlich auch angemessen ist.