Neues Jahr: Börsenkrise betrifft auch das Daytrading

Das neue Jahr 2016 beginnt gleich mit einem Paukenschlag für das Daytrading. In China wurde der Börsenhandel zwischenzeitlich sogar eingestellt, was in Shanghai bis dato noch niemals vorgekommen war.

Das Handelsblatt spricht von einem Fehlstart, der auch den Deutschen Aktienindex DAX mit satten 3,7 Prozent ins Minus trieb.

Das mag vordergründig keinerlei Auswirkungen auf das Daytrading haben, da hier oftmals mit einzelnen Werten gehandelt wird. Bedenkt man jedoch, dass zahlreiche namhafte Unternehmen wie BMW, die Deutsche Bank oder auch Fresenius Verluste von mehr als vier Prozent an einem Tag hinnehmen mussten, scheint der chinesische Einfluss überdeutlich.

Prognosen gehen davon aus, dass der DAX im Laufe des Jahres Werte zwischen 8.500 und 12.400 Punkten erreicht. Angesichts dieser hohen Volatilität, dürften sich instinktsichere Daytrader wieder auf solide Gewinne freuen.

Es ist allerdings auch so, dass die Stimmung an den Börsen einen Einfluss auf das Daytrading haben können. Eine anhaltende Baisse zwingt Daytrader dazu, noch mehr auf Optionen und/oder Futures zu setzen, was sich allerdings auch vorteilhaft auswirken kann.