Was unterscheidet Daytrading von Swingtrading?

Wenn in den Medien von Daytrading die Rede ist, fällt oftmals auch der Begriff Swingtrading. Tatsächlich handelt es sich jedoch keineswegs um Synonyme, sondern um unterschiedliche Strategien im Handel mit Wertpapieren.

Die Definitionen werden bei Stock World noch einmal deutlich gemacht. Das Daytrading bezieht sich – wie es der Name bereits sagt – auf den Handel mit Aktien oder anderen Wertpapieren, die an ein- und demselben Tag gekauft und wieder abgestoßen werden. Vielfach werden die Titel dabei sogar nur wenige Minuten gehalten.

Entsprechend steht im Daytrading auch das 30- oder gar das Fünf-Minuten-Chart im Vordergrund und gibt Aufschluss über die kurzfristig erwartete Aktienbewegung. Wer als Scalp-Trader gilt, reagiert sogar nur auf die Meldungen im Ticker und agiert entsprechend noch kurzfristiger und schneller.

Das Swingtrading setzt hingegen auf mittelfristige Investitionen. Hier kann es zwar auch vorkommen, dass Gewinne innerhalb eines Tages realisiert werden, ggf. wird eine Titel aber auch über den Zeitraum von mehreren Tagen, wenn nicht Wochen, gehalten. Ein Nachteil besteht darin, dass nach schlechten Quartalszahlen oder anderen negativen Meldungen länger „ausgesessen“ werden muss, um Verluste zu vermeiden.

Grundsätzlich ist es aber stets auch möglich, beide Strategien zu kombinieren und so einen maximalen Börsenerfolg zu erzielen.