Daytrading: morgendliche Vorbereitung bedeutsam

Auf den ersten Blick wirkt das Daytrading recht einfach. Man braucht schließlich „nur“ einen oder mehrere Titel zu kaufen und im Laufe des Tages wieder abzustoßen. Die Realität ist natürlich deutlich komplexer.

So gehört zum erfolgreichen Daytrading immer auch eine umfassende Vorbereitung. Wie es in der Daytraderecke heißt, sollte man eine tägliche Routine beachten, um Fehler zu vermeiden.

So beginnt auch im Daytrading der Tag mit dem Lesen der Wirtschaftsnachrichten. Wer hier auf dem Laufenden ist, kann Ereignisse besser einordnen und ggf. auch auf politische Veränderungen reagieren. Zum Studium der Wirtschaftsnachrichten zählt auch, dass die wichtigsten Wirtschaftstermine erfasst werden. Relevant ist dabei nicht nur, welche Wirtschaftsdaten bekannt gegeben werden, sondern auch, um welche Uhrzeit dies geschieht. Gerade beim Daytrading entscheiden oft Sekunden über einen guten oder einen schlechten Deal.

Ebenfalls relevant ist die Top-Down-Analyse eines Aktienkurses. Wie es der Name bereits sagt, sollte man tunlichst oben beginnen und entsprechend den Tageschart beachten, bevor es an die Analyse der Vier- und Ein-Stunden-Intervalle geht. Einen Trend erkennt man nur, wenn man den Blick über den Fünf-Minuten-Horizont hinaus hebt.

Zuguterletzt sollten vorhandene Positionen immer wieder in Frage gestellt werden. Manchmal sind Gewinnmitnahmen die beste Alternative, manchmal empfiehlt sich aber auch das Halten.