USA: Jeb Bush vergleicht Fantasy Sports und Daytrading

Der Vergleich zwischen den so genannten Fantasy Sports und Daytrading ist neu und in der Tat interessant. Gezogen wurde er im Rahmen der US-Vorwahlkämpfe durch Gouverneur Jeb Bush.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters mitteilt, äußerte Bush die Auffassung, dass neben dem Daytrading auch Webseiten wie DraftKings oder FanDuel eine Regulierung erfahren sollten. Im Rahmen der dritten Debatte der Republikaner mit der Formulierung „it’s day-trading without any regulation at all“ zitiert. Der Vergleich bezieht sich unter anderem darauf, dass auch bei Fantasy Sports mit großen Datenmengen und deren effizienter Auswertung Geld verdient werden kann.

Im selben Kontext sagte Bush, dass bei weiterhin fehlender Selbstregulierung der Branche eine Distanzierung durch die NFL und andere Sportligen erfolgen sollte.

Fantasy Sports bezeichnet Spiele im Internet, bei denen die Spieler auf Basis realer Akteure einer Sportart ihre eigenen Teams zusammenstellen. Je nachdem, wie erfolgreich die realen Spieler gespielt haben, desto mehr Punkte und damit Geld lässt sich in diesem Bereich verdienen.

Da es sich um ein relativ neues Phänomen handelt, hat bislang keine umfangreiche gesetzliche Regulierung stattgefunden. Ein Thema, das nun durch den Daytrading -Vergleich aufgegriffen wird.