Daytrading: unbedingt Risiken beachten

Mit Daytrading lassen sich solide Gewinne verbuchen. So weit, so richtig. Doch sind immer auch die Risiken zu beachten, die einige Experten zu einer Abkehr von dieser Form des Börsenhandels bringen.

The Motley Fool widmet sich dem Thema Daytrading und spricht in diesem Zusammenhang von einem „rude awakening“ (auf Deutsch sinngemäß: unliebsamen Überraschungen).

Statistiken gehen davon aus, dass lediglich 13 Prozent der Daytrader innerhalb eines Jahres Profite machen und lediglich ein Prozent der Akteure mit dieser Strategie in jedem Jahr erfolgreich sind. Das Hauptproblem im Daytrading liegt in den zu zahlenden Steuern auf Kursgewinne sowie den Gebühren, die mit jeder Transaktion anfallen.

Aus diesem Grund müssen die Gewinne bereits sehr hoch sein, um überhaupt die anfallenden Gebühren zu übertreffen. Eine Alternative – auf die im Artikel leider nicht hingewiesen wird – ist das Wechseln zu einem Anbieter mit geringen Gebühren.

Die Verfasser des Artikels raten das Kaufen von hochwertigen Aktientiteln und das Halten über viele Jahre. Ob dies jedoch einem Fan von Daytrading anzuraten ist, steht auf einem anderen Blatt. Oftmals sind es gerade die schnellen Gewinnmitnahmen, die diese Form des Aktienhandels so attraktiv machen. Ob man dabei auf viele Titel setzt und somit hohe Gebühren zahlt oder es bei ein- oder einer Handvoll Aktien belässt, ist sowieso die Entscheidung des Daytraders.