Daytrading: China verspricht hohe Profite

Die Börsen in China gewinnen von Jahr zu Jahr an Bedeutung. Insbesondere das Daytrading verspricht hier hohe Profite – wird jedoch von der Regierung verboten.

Aufgegriffen wird das Thema im Wall Street Journal, wo darüber hinaus auch über andere Regierungsaktivitäten an den Chinesischen Börsen geschrieben wird. Vor allem die Stützkäufe nach dem „Crash“ der letzten Wochen und Monate hätten im Daytrading solide Gewinne bedeuten können.

Um diese zu verdeutlichen, rechnet das WSJ vor, dass ein Daytrader, der von Anfang Juli bis Anfang September jeweils um 10:30 Uhr eine Auswahl der 50 „Blue Chips“ in Shanghai gekauft und diese zum Börsenschluss verkauft hätte, einen Gewinn in Höhe von acht Prozent verbucht hätte.

Wirft man einen Blick auf einige Einzelwerte wie die Industrial & Commercial Bank of China Ltd., dann wären durchaus auch 40 Prozent über die beiden Monate möglich gewesen. Im Vergleich hätte man bei Halten über den gesamten Zeitraum einen Verlust in Höhe von drei Prozent hinnehmen müssen.

Ob diese Zahlen jedoch seitens der Regierung als Argument für eine Freigabe des Daytrading herangezogen werden können, erscheint eher zweifelhaft.