Daytrading: was sind eigentlich Oszillatoren?

Wer sich mit Daytrading beschäftigt, trifft immer wieder auf den Begriff der Oszillatoren. In der Tat handelt es sich hier um Indikatoren, die eine Kauf- oder Verkaufentscheidung beeinflussen können.

Anders als die absoluten Indikatoren bzw. Trendfolger, sind Oszillatoren durch das Vorhandensein einer Mittellinie und die Vorgabe einer Bandbreite gekennzeichnet. Es handelt sich somit um relative Indikatoren, die bei der Anzeige von Zuständen helfen können.

Oszillatoren sind beispielsweise in der Lage, extreme Bereiche aufzuzeigen oder auch die Volatilität eines Kurses zu bemessen.

Ein bekannter Oszillator ist der RSI (Relative Strength Index), der von J. Welles Wilder Jr. entwickelt wurde. Im Daytrading arbeitet man in der Regel mit einem Intervall von 14 Tagen und innerhalb einer Skala zwischen 0 und 100. Hohe bzw. niedrige Level beginnen oberhalb eines Wertes von 70 bzw. unterhalb von 30.

Ein hoher Wert kann einen „Überverkauf“ signalisieren, doch sollte man sich im Daytrading niemals allein auf einzelne Oszillatoren oder Indikatoren verlassen, sondern seinen Entscheidungen stets ein Bündel an Informationen zugrundelegen.