Daytrading und die Kontroverse um Gold

Auf den ersten Blick mag die derzeitige Diskussion über die Entwicklung des Goldpreises nichts mit Daytrading zu tun haben. Es ist jedoch so, dass viele Menschen das Edelmetall als Beimischung in ihrem Vermögensportfolio führen.

Nachdem der Goldpreis über mehr als zehn Jahre angestiegen war, ist nun seit bald vier Jahren eine Talfahrt im Gange. Erstaunlicherweise kommen die Analysten zu unterschiedlichen Ergebnissen. Im Manager-Magazin heißt es beispielsweise, dass der Goldmarkt vor allem durch Psychologie geprägt ist.

Mit anderen Worten bedarf es lediglich des Glaubens an das Edelmetall, um eine entsprechende Investition zu tätigen.

Die „Wirtschaftswoche“ kommt indes zu einem ganz anderen Schluss und sieht Gold nachwievor als unverzichtbar. Hintergrund ist der Aufbau eines Liquiditätsreserve, die auch außerhalb des bestehenden Finanzsystems funktioniert.

Mit einer ähnlichen Argumentation könnten auch erfolgreiche Daytrader zu dem Edelmetall greifen. Natürlich sind hier nicht so spannende Spekulationen wie mit Aktien und anderen Wertpapieren möglich – andererseits handelt es sich um einen krisensicheren Hafen für die eingefahrenen Gewinne.

Darüber, wie sich der Goldpreis weiterentwickelt, kann nur gemutmaßt werden. Das Thema ist jedoch überaus spannend und die derzeitige Volatilität steht der am Daytrading -Markt in nichts nach.