Daytrading: Swing-Trader im Trend

Ein neuer Trend? Das sicher nicht, doch kann das so genannte Swing-Trading in der Tat eine interessante Herangehensweise darstellen. Der Name stammt aus dem Englischen und ließe sich mit „Schwunghandeln“ oder „Handeln mit sich drehenden (Kursen)“ bezeichnen.

Ausgangspunkt der Überlegung ist die Beobachtung, dass der Kursverlauf einer Aktie niemals linear erfolgt, sondern stets kurzfristige Kursschwankungen zu beobachten sind. Diese „Swings“ ereignen sich sowohl in einer Hausse als auch in Baisse-Phasen.

Entsprechend werden beim Swing-Trading innerhalb weniger Tage, teilweise sogar nur Stunden einzelne Aktienpakete gekauft und wieder aufgelöst. Entscheidend ist dabei, dass Kurssignale sicher erkannt und interpretiert werden können.

Wem es gelingt, eine Aktie zu Beginn eines Aufwärtstrend zu kaufen und zu Beginn des Abwärtstrend loszuwerden, der kann mit dieser Methode in kurzer Zeit solide Gewinne einstreichen. Im Prinzip sind dabei noch nicht einmal umfassende Informationen über den Basiswert erforderlich, d.h. es geht lediglich um die Bewegung.

Einer der Vorteile besteht darin, dass der Zeitaufwand durch Swing-Trading noch geringer als im klassischen Daytrading ist. Es existieren jedoch auch Kritiker.